Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland
Ordeniederung 1
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Postfach 15 62
49705 Meppen

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(0 59 31) 44 - 0

Gebühren und EntgelteIdentsystem für Restabfall- und Biotonnen

Identsystem für Restabfall- und Biotonnen

Ihre Tonne ist unverwechselbar
Identifikationssystem in Betrieb
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland (AWB) hat bisher rund 150 000 Restmüll- und Biotonnen mit einem Chip und einem weißen so genannten Identaufkleber ausgerüstet. Der seitlich am Behälter angebrachte Identaufkleber zeigt an, dass der Behälter mit einem Chip versehen ist. Auch die Entsorgungsfahrzeuge wurden inzwischen mit den notwendigen Lesegeräten ausgestattet, so dass sich das Identifikationssystem seit Juli 2015 im regulären Betrieb befindet. Somit werden ab sofort ausschließlich Restmüll- und Biotonnen mit Chip geleert.

Um das reibungslose Auslesen des Chips zu ermöglichen, stellen Sie die Behälter zur Entleerung bitte unbedingt mit der Deckelöffnung nach vorne (zur Straßenseite) bereit, besten Dank.

Nachdem im Jahr 2014 in einer flächendeckenden Aktion alle seinerzeit bereitgestellten Restmüll- und Biotonnen mit einem Chip ausgerüstet worden sind, hat der AWB in den vergangenen Monaten noch nicht gechipte Behälter systematisch nacherfasst.

Dennoch ist nicht auszuschließen, dass vereinzelt Behälter ohne Chip zur Leerung bereitgestellt werden. Um diese ebenfalls erfassen und mit einem Chip ausrüsten zu können, werden sie vom Entsorgungsunternehmen am Leerungstag mit einem Aufkleber Dieser Behälter muss zwingend ausgetauscht werden versehen.
Damit erhalten die Nutzer der Tonnen Gelegenheit, sich zwecks Nachrüstung der Behälter mit dem AWB in Verbindung zu setzen, so dass die Tonnen bis zum nächsten Leerungstermin nacherfasst und entsprechend ausgerüstet werden können.

Bisher noch nicht registrierte Restmüll- oder Biotonnen können im Kundencenter unter der Telefonnummer 05931/44-300 angemeldet werden. Darüber hinaus steht ein Formular zur Nacherfassung zur Verfügung, dass Sie online ausfüllen und uns direkt übermitteln können: Formular zur Nacherfassung von Restmüll- und Biotonnen


Hintergrundinformationen & Wissenswertes zum Identsystem

Der Chip enthält lediglich eine einmalige Identifikationsnummer und keine personenbezogenen Daten.
Ihre Altpapiertonne ist nicht betroffen und erhält keinen Chip.

Das so genannte Identsystem bietet zahlreiche Vorteile:

  • Eindeutige Zuordnung der Abfalltonnen zum jeweiligen Grundstück.
  • Mehr Gebührengerechtigkeit: Nach vollständiger Systemeinführung werden nur noch veranlagte Abfalltonnen geleert, die mit einem Chip ausgerüstet sind.
  • Verbesserter Bürgerservice: Es ist jederzeit nachvollziehbar, ob und wann ein Behälter entleert wurde.
  • Effizientere Abfuhrplanung.
  • Inventarisierung der Restabfall- und Biotonnen.
  • Optimierte Behälterverwaltung.

FAQ Fragen und Antworten zum Identsystem haben wir hier für Sie zusammengestellt.

So funktioniert das Identsystem:
Die Entsorgungsfahrzeuge werden mit einem speziellen Lesegerät ausgerüstet. Beim Leerungsvorgang findet ein Abgleich mit den beim AWB registrierten Behälterdaten statt. Das System erkennt automatisch nicht registrierte oder auch am selben Tag mehrfach zur Abfuhr bereitgestellte Restabfall- und Biotonnen. Nach vollständiger Einführung und Aktivierung des Systems werden diese Abfalltonnen künftig nicht mehr geleert. Das Identsystem führt damit im Interesse aller Gebührenzahler auch zu mehr Gebührengerechtigkeit.
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Fragen:

Antworten:

Warum wurde das Identsystem für Restabfall- und Biotonnen eingeführt?

Alle Restabfall- und Biotonnen (rund 150.000 Stück) haben eine eigene Identifikationsnummer erhalten, um sie in Zukunft eindeutig einem Grundstück bzw. einem Grundstückseigentümer zuordnen zu können. Dazu wurden die Tonnen mit einem Chip ausgerüstet. Dieser ermöglicht eine automatische Â?Identifizierung des Behälters während des Leerungsvorgangs. Die Abfalltonnen können also künftig nicht mehr verwechselt werden.

Welche Vorteile bringt das Identsystem?

Zunächst einmal einen verbesserten Service für Sie als unsere Kunden. Künftig ist nachvollziehbar, wo zugelassene Abfalltonnen stehen, welche Tonnen evtl. verloren gegangen sind bzw. vertauscht wurden oder ob und wann ein Abfallbehälter geleert wurde. Diese Informationen sind wichtig, um Ihre Fragen zu evtl. Unstimmigkeiten bei der Abfuhr schnell und zuverlässig beantworten zu können. Das System führt im Interesse aller Gebührenzahler auch zu mehr Gebührengerechtigkeit. Nach vollständiger Einführung und Aktivierung des System werden nur noch Abfalltonnen geleert, die mit einem gültigen Chip ausgerüstet sind. So genannte Schwarztonnen werden also künftig nicht geleert. Nicht zuletzt gewährleistet das Identsystem eine effizientere Abfuhrplanung und verringert damit die Kosten.

Welche Informationen sind auf dem Chip gespeichert?

Im Chip ist lediglich eine Behälteridentifikationsnummer gespeichert, die zukünftig bei der Leerung ausgelesen wird und die nur im Zusammenhang mit den beim AWB hinterlegten Daten zugeordnet werden kann. Er enthält keine personenbezogenen Daten.

Können fremde Personen meine persönlichen Daten auf dem Chip auslesen?

Nein, hierfür braucht man ein Spezialgerät; außerdem ist im Chip nur eine Behälternummer gespeichert und keine personenbezogenen Daten.

Ich bin am Ausrüstungstermin nicht zu Hause (z.B. im Urlaub) und kann die Tonnen nicht bereitstellen.

Bitten Sie zum Beispiel einen Ihrer Nachbarn um diesen kleinen Gefallen.

Muss ich dem Ausrüstungsteam Zugang zu meinem Grundstück gewähren?

Nein, bitte stellen Sie die Abfalltonnen direkt an der Grundstücksgrenze bereit, dadurch ist das Betreten nicht erforderlich.

Kann der Chip durch Witterungseinflüsse oder beim Reinigungsvorgang beschädigt werden?

Die Chips sind aus Kunststoff und unempfindlich gegen Nässe, Hitze und Frost. Da sie inliegend montiert sind, werden sie bei der Reinigung nicht beschädigt.

Welche Angaben enthält der weiße Aufkleber, der dauerhaft an jeder Restabfall- und Biotonne angebracht wird?

Auf dem weißen Aufkleber ist sichtbar aufgedruckt: Eine Behälternummer, die Behältergröße und Abfallart sowie der Straßenname, Hausnummer und Wohnort. Die Behälternummer ist zusätzlich als Strichcode dargestellt.

Wie funktioniert die Behälteridentifikation in der Praxis?

Die Entsorgungsfahrzeuge werden mit einem speziellen Lesegerät ausgerüstet. Während des Schüttvorganges findet ein Datenabgleich mit den beim AWB gespeicherten Behälterdaten statt. Das System erkennt automatisch nicht registrierte oder auch am selben Tag mehrfach zur Abfuhr bereitgestellte Restabfall- und Biotonnen.

Wann geht das Identsystem in Betrieb?

Das Identsystem ist seit Juli 2015 in Betrieb.

 
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