Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland
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49705 Meppen

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Abfall trennen und entsorgenBiotonne

Biotonne

Biotonne oder Kompost? Sie entscheiden!
Grundsätzlich ist das Aufstellen einer Biotonne Pflicht. Wie groß ihre Biotonne sein soll, entscheiden Sie selber. Sie können sich aber per Antrag vom Anschluss- und Benutzungszwang der Biotonne befreien lassen, wenn Sie alle organischen Abfälle vollständig auf Ihrem eigenen Grundstück kompostieren und den entstehenden Kompost auf dem Grundstück ausbringen bzw. verwerten. Entsprechend einer Empfehlung des Umweltbundesamtes ist dazu eine unversiegelte Gartenfläche (z.B. Beete und gärtnerische Anlagen) von mindestens 50 Quadratmeter pro Bewohner erforderlich.

Bitte bedenken Sie, dass die Eigenkompostierung bei vielen Abfällen aus der Küche (z.B. gekochte Essensreste, Knochen, Nussschalen, Schalen von Zitrusfrüchten) schnell an ihre Grenzen stößt. Da diese Abfälle nicht in die Restmülltonne gegeben werden dürfen, ist es sinnvoll, neben der Eigenkompostierung zusätzlich eine Biotonne zu nutzen.

Umfassende Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten zum Thema: Aus Biomüll wird Kompost!
Hier finden Sie unseren aktuellen Info-Flyer zum Thema Biotonne

Bitte beachten!
Verwenden Sie für Ihre organischen Abfälle in der Biotonne KEINE Kunststoffbeutel oder kompostierbare Abfallsäcke, die z.B. auf Maisstärkebasis gefertigt werden. Diese verrotten nicht ausreichend schnell, gefährden die Qualität des Komposts und müssen aussortiert werden. Zeitungspapier und Papier-Müllbeutel sind die richtige Alternative.

Das darf hinein:
In der Biotonne werden alle organischen Abfälle aus Küche und Garten gesammelt.

Aus der Küche gehören:
  • Obst- und Gemüsereste,
  • Kaffeefilter,
  • Teeblätter,
  • Eier- und Nussschalen,
  • Küchenpapier und Papiertaschentücher,
  • aber auch Lebensmittelreste,
  • verdorbene Nahrungsmittel,
  • Fleisch- und Knochenreste hinein.

Aus dem Garten kommen:

  • Rasenschnitt,
  • Fallobst,
  • Schnittblumen,
  • Wildkräuter und
  • (auch kranke) Pflanzenteile hinein.

Und das nicht:
  • flüssige Speisereste,
  • Frittierfette,
  • Asche,
  • Tierstreu und Tierfäkalien und
  • natürlich keine Störstoffe wie Glas und Kunststoff-Verpackungsreste

"Würmer" bei Wärme - Frust bei Frost
Für die Wochen mit besonders hohen und besonders niedrigen Temperaturen empfehlen wir Ihnen: Wickeln Sie Ihre Bioabfälle grundsätzlich in Zeitungspapier oder Papiertüten ein, bevor Sie sie in die Tonne werfen. Bioabfälle entwickeln in der sommerlichen Hitze ein gut riechbares Eigenleben; bei winterlichem Frost dagegen frieren sie schnell (und hartnäckig) in der Tonne fest.

Spar-Tipp 1:
Geben Sie Ihr Geld nicht für "kompostierbare Plastikbeutel" aus. Sie verrotten nicht schnell genug und schaden so der Qualität des Komposts. Nutzen Sie die kostengünstigen Bioabfall-Papiertüten (50 St. 3,00 €) zur Vorsortierung in der Küche - erhältlich in zahlreichen Bürgerbüros der Stadt- und Gemeindeverwaltungen oder beim Landkreis Emsland. Die Verkaufsstelle in Ihrer Nähe finden Sie hier.


Spar-Tipp 2:
Sie haben nur wenig Biomüll oder möchten neben der Biotonne auch selbst kompostieren? Schließen Sie sich mit Ihrem Nachbarn zusammen - Sie können sich problemlos eine Biotonne teilen!
 
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  • Öffnungszeiten, Ausgabestellen Abfallsäcke, Altglascontainer